Letztes Wochenende genossen wir ein richtiges Sonntagsmahl, mit mehreren Gängen.Gegen Abend bekamen wir Hunger und beschlossen zu kochen, hatten aber gleichzeitig große Lust gemeinsam zu duschen...
Also schnippelte ich schnell Gemüse, füllte das Nudelwasser in den Topf und stellte auch sonst alles bereit, was man für ein schnelles leckeres Gericht so braucht.
Paul legte uns derweil Handtücher und Bademantel bereit und füllte den Rotwein in Gläser.
Wenig später schlüpfte ich zu ihm unter die Dusche. Wir wuschen uns gegenseitig und ließen unsere eingeseiften Körper aneinandergleiten.
Noch unter dem warmen Wasserstrahl kostete ich als Ors d'Oeuvre von dem delikaten Baguette das sich mir entgegenreckte. Aber nur ein wenig, damit noch genug Appetit für den Hauptgang blieb.
Als ich meine Haare gewaschen und abgetrocknet hatte, lag mein (Ge)Mahl bereits in ganzer Pracht in unserem Bett. Die gefüllten Weingläser standen auf einem Nachttisch. Ich holte die Kiste hervor in der wir seit kurzem unsere "Leckereien" aufbewahren: spezielle Dessous, "besonderer" Schmuck, Vibrator und anderes Spielzeug. Als erstes schmückte ich mich mit der Kette die Paul mir vor kurzem besorgt hatte: Strass mit Nippelklemmen.
Ich fühlte mich herrlich dekadent, wie wir nackt dalagen, das Rotweinglas schwenkend, die Klunker um Hals und Brüste. Das Brot hatte ich schon genossen, nun fehlten die Spiele. In der Kiste lagen zwei Würfel. Auf dem einen waren verschiedene Körperteile angegeben, wie Brüste, Ohrläppchen, Nacken... auf dem anderen was man mit diesen tun konnte: küssen, saugen, kitzeln...Ich hatte Paul die Würfel am Anfang unserer Beziehung geschenkt, doch wir hatten sie nie benutzt, es war uns albern vorgekommen. Jetzt wollten wir es ausprobieren. Und es war albern. Aber sehr genussvoll. Auf dem einen Würfel gab es auch eine Seite mit einem Fragezeichen. Wenn dieses erschien, konnte man wählen. Ich entschied mich dann bewusst, von seinem Bauch, seinem Hals und seinen Beinen zu kosten - Körperteilen die ich sonst nicht so oft schmeckte. Doch diese kleinen Appetitanreger machten uns nur Lust auf mehr. Bald küssten wir uns heftig. Weil aber der Abend bereits fortgeschritten war, bekam ich allmählich richtig Hunger! Bevor Paul zu scharf wurde, löste ich mich ein wenig von ihm: "Lass uns kochen, ich bin hungrig. - Wir können dabei ja bleiben wie wir sind" fügte ich verführerisch hinzu. Da konnte er kaum nein sagen.

Während ich am Herd stand und das vorbereitete Gemüse ins Fett gleiten ließ und mit einem Holzlöffel umrührte (man will ja nichts anbrennen lassen;-)), reckte ich, Paul verführerisch meinen Po entgegen. Natürlich konnte er nicht wiederstehen, schon währen dem kochen zu naschen. Als dann die Nudeln im Wasser waren und wir etwas warten mussten, bis alles gar wäre, wollte auch ich schonmal vor-kosten. Ich legte ein wenig Reis auf meine Zunge, befeuchtete ihn und nahm dazu seine straffe Gurke in den Mund.
Paul stöhnte. Er hatte mir einmal verraten, dass er Reis zwar normalerweise nicht mochte, mit seiner Gurke zubereitet aber eben doch.
Nicht lange, und er wollte den Hauptgang. Er setzte sich auf einen Stuhl und zog mich zu sich. Ich setzte mich auf ihn, froh, dass wir in der Küche sehr stabile Holzstühle haben.
Dieses Hauptgericht war verdammt scharf. Aber er wollte seinen Hunger noch nicht ganz daran stillen.Noch immer nackt setzten wir uns an den Tisch und aßen unser - trotz der Ablenkung - sehr gelungenes Essen, bei gedimmtem Licht und Kerzenschein.
Danach beschlossen wir, es uns im Wohnzimmer gemütlich zu machen. Wir kuschelten uns eng aneinander und Paul legte einen Film ein, in dem viel nackte Haut zu sehen war. Davon und weil wir das Mahl so in die Länge gezogen hatten, war unser Appetit jetzt so groß, dass unsere Körper einander verschlangen.

Zum Nachtisch naschte Paul von meiner Kirsche - für mich gab es weiße Creme.
