Jeanne & Paul - Das Liebesleben eines Durchschnittspaares ;-)

Auf diesem Blog plaudern Jeanne und Paul aus dem erotischen Nähkästchen.
Das Liebesleben eines völlig durchschnittlichen Paares, das nach mehrjähriger Beziehung Erotik neu entdeckt.

Montag, 22. März 2010

Jeanne: Sonntagsmahl

Letztes Wochenende genossen wir ein richtiges Sonntagsmahl, mit mehreren Gängen.

Gegen Abend bekamen wir Hunger und beschlossen zu kochen, hatten aber gleichzeitig große Lust gemeinsam zu duschen...
Also schnippelte ich schnell Gemüse, füllte das Nudelwasser in den Topf und stellte auch sonst alles bereit, was man für ein schnelles leckeres Gericht so braucht.
Paul legte uns derweil Handtücher und Bademantel bereit und füllte den Rotwein in Gläser.

Wenig später schlüpfte ich zu ihm unter die Dusche. Wir wuschen uns gegenseitig und ließen unsere eingeseiften Körper aneinandergleiten.
Noch unter dem warmen Wasserstrahl kostete ich als Ors d'Oeuvre von dem delikaten Baguette das sich mir entgegenreckte. Aber nur ein wenig, damit noch genug Appetit für den Hauptgang blieb.

Als ich meine Haare gewaschen und abgetrocknet hatte, lag mein (Ge)Mahl bereits in ganzer Pracht in unserem Bett. Die gefüllten Weingläser standen auf einem Nachttisch. Ich holte die Kiste hervor in der wir seit kurzem unsere "Leckereien" aufbewahren: spezielle Dessous, "besonderer" Schmuck, Vibrator und anderes Spielzeug. Als erstes schmückte ich mich mit der Kette die Paul mir vor kurzem besorgt hatte: Strass mit Nippelklemmen. Ich fühlte mich herrlich dekadent, wie wir nackt dalagen, das Rotweinglas schwenkend, die Klunker um Hals und Brüste. Das Brot hatte ich schon genossen, nun fehlten die Spiele. In der Kiste lagen zwei Würfel. Auf dem einen waren verschiedene Körperteile angegeben, wie Brüste, Ohrläppchen, Nacken... auf dem anderen was man mit diesen tun konnte: küssen, saugen, kitzeln...
Ich hatte Paul die Würfel am Anfang unserer Beziehung geschenkt, doch wir hatten sie nie benutzt, es war uns albern vorgekommen. Jetzt wollten wir es ausprobieren. Und es war albern. Aber sehr genussvoll. Auf dem einen Würfel gab es auch eine Seite mit einem Fragezeichen. Wenn dieses erschien, konnte man wählen. Ich entschied mich dann bewusst, von seinem Bauch, seinem Hals und seinen Beinen zu kosten - Körperteilen die ich sonst nicht so oft schmeckte. Doch diese kleinen Appetitanreger machten uns nur Lust auf mehr. Bald küssten wir uns heftig. Weil aber der Abend bereits fortgeschritten war, bekam ich allmählich richtig Hunger! Bevor Paul zu scharf wurde, löste ich mich ein wenig von ihm: "Lass uns kochen, ich bin hungrig. - Wir können dabei ja bleiben wie wir sind" fügte ich verführerisch hinzu. Da konnte er kaum nein sagen.
Während ich am Herd stand und das vorbereitete Gemüse ins Fett gleiten ließ und mit einem Holzlöffel umrührte (man will ja nichts anbrennen lassen;-)), reckte ich, Paul verführerisch meinen Po entgegen. Natürlich konnte er nicht wiederstehen, schon währen dem kochen zu naschen. Als dann die Nudeln im Wasser waren und wir etwas warten mussten, bis alles gar wäre, wollte auch ich schonmal vor-kosten. Ich legte ein wenig Reis auf meine Zunge, befeuchtete ihn und nahm dazu seine straffe Gurke in den Mund.
Paul stöhnte. Er hatte mir einmal verraten, dass er Reis zwar normalerweise nicht mochte, mit seiner Gurke zubereitet aber eben doch.

Nicht lange, und er wollte den Hauptgang. Er setzte sich auf einen Stuhl und zog mich zu sich. Ich setzte mich auf ihn, froh, dass wir in der Küche sehr stabile Holzstühle haben.
Dieses Hauptgericht war verdammt scharf. Aber er wollte seinen Hunger noch nicht ganz daran stillen.

Noch immer nackt setzten wir uns an den Tisch und aßen unser - trotz der Ablenkung - sehr gelungenes Essen, bei gedimmtem Licht und Kerzenschein.

Danach beschlossen wir, es uns im Wohnzimmer gemütlich zu machen. Wir kuschelten uns eng aneinander und Paul legte einen Film ein, in dem viel nackte Haut zu sehen war. Davon und weil wir das Mahl so in die Länge gezogen hatten, war unser Appetit jetzt so groß, dass unsere Körper einander verschlangen.

Zum Nachtisch naschte Paul von meiner Kirsche - für mich gab es weiße Creme.

Sonntag, 21. März 2010

Paul: Ihre Vorgeschichte

Als wir heute nacht zu Bett gingen, schliefen wir nicht gleich ein.

Wir plauderten über dieses und jenes, was uns aus dem Alltag so beschäftigte.

Irgendwann kam das Thema Vorgeschichten auf. Ein Thema bei dem sich mir normalerweise alle Haare sträuben und über das ich gar nichts wissen möchte.
Doch diesmal liess ich es zu... Ich erzählte ein wenig von meiner Zeit vor Jeanne und sie begann ebenfalls von ihrer Zeit vor mir zu erzählen.

Sie erzählte mir von Affairen und One-Night-Stands die sie hatte und plötzlich merkte ich, dass ihre Erzählungen mich erregten.
Natürlich nur die Geschichten von Typen, die ich nicht kannte. Fremde, für mich gesichtslose Kerle, mit denen sie es getrieben hatte...
Ich bat sie, ein wenig mehr ins Detail zu gehen.

Sie erzählte mir, wie sie einmal auf einer Auslandsreise ihren damaligen Freund betrog. Sie erzählte mir, wie sie ihren Seitensprung kennenlernte, wie sie einen Abend zu zweit allein verbrachten und sie erzählte mir, wie sie sich auf ihn setzte und ihn ritt.

Es hätte mich abstossen sollen, aber ich fand es erregend.
Ich fragte weiter...
"Hast Du seinen Schwanz geblasen?"
"Ja, das habe ich!", antwortete sie.

Mein ganzer Körper prickelte, mein Penis war schon steinhart.
"Magst Du meinen jetzt lutschen und mir dann ein wenig mehr erzählen?", fragte ich sie?

Sie lächelte, liess ihre Zunge an meinem Körper hinabgleiten und begann.
Sie lutschte, hielt kurz inne und erzählte von der nächsten Affaire.
Ich hörte mir ihre Geschichten an, mit welchen anderen Kerlen sie es trieb, wem sie einen geblasen hatte und wer sie lecken durfte.

Ihre Erzählungen unterbrach sie immer wieder um weiter meinen Schwanz zu blasen.
Sie ging immer weiter ins Detail und erzählte, wie sie einmal in der Umkleidekabine eines Kaufhauses geleckt wurde.
Ich wurde immer heisser und bat sie, sie auch lecken zu dürfen.

Ich lag im Bett und sie bewegte ihre Pracht in Richtung meines Gesichtes und plazierte ihre Muschi über meinem Mund.
Ich leckte all ihre Vergangenheit aus ihr heraus, meine Zunge umrang ihren Kitzler, drang in sie ein, ich saugte so fest ich konnte.

Während ich sie leckte, erzählte sie weiter.
Wie sie einmal mit einem Typen nach hause gegangen war, seinen Schwanz auspackte, ihn blies und sich draufsetzte um ihm zu reiten. Wie sie dabei das ganze Haus zusammenschrie vor Lust...

Ich wollte das auch.
Ich bat sie, sich auf meinen Schwanz zu setzen und mich zu reiten.
Sie tat es. Sie ritt mich leidenschaftlich und ich bat sie um mehr Geschichten und mehr Details. Sie erzählte und ich wurde immer heisser.

Irgendwann spritzte ich ab, während sie mich ritt.

Spätestens jetzt hätte die Eifersucht und meine Abscheu gegen Vergangenheiten mich einholen sollen, aber ich schlief friedlich ein.

Ich rechnete bei meinem Aufwachen heute morgen damit, von meinen Gefühlen geplagt zu werden, doch als ich über die Geschichten und Details nachdachte, die Jeanne mir in der Nacht erzählte, wurde ich wieder erregt. Jeanne wunderte sich, dass mein Penis so steif war, obwohl sie gar nichts gemacht hatte. Sie war ja selbst gerade erst aufgewacht.

Und mich verwunderte es selbst am meisten...

Samstag, 20. März 2010

Jeanne: Heute brachte die Post... eine Kette

Heute ist ein Päckchen gekommen. Mit Schmuck und Kleidung. Natürlich nicht irgendein Schmuck oder irgendein Kleidungsstück. Die Kette ist aus Strass und hängt tief in den Ausschnitt - wenn man sie lässt. Angenehmer ist es, wenn die beiden kleinen Gummiringe an den Enden der Kette um die harten Nippel gelegt und festgezogen werden (siehe Foto;-)): eine elegante Brustpiercing-Attrappe. Ich zog die Kette also an, rieb ein bisschen an meinen Nippel, damit die Ringe hielten, und, um den Schmuck richtig zur Geltung zu bringen, entblößte ich mich bis auf den Slip - ein schwarzer Stringtanga. Dann rief ich Paul ins Schlafzimmer.



Seine Reaktion würde ich - dezent - als Begeisterung beschreiben.
Weniger dezent beschrieben, war die Situation so, dass er den Schmuck zunächst ausgiebig betrachtete, erst mit den Augen, dann mit der Zunge. Dann stellte Paul fest, der String passe nicht richtig zur Kette. Deshalb zog er ihn mir aus. Offenbar fand er seine Lippen passender - und ich muss sagen sie harmonierten wirklich gut. Mittlerweile lag ich auf dem Bett, Pauls Zunge kreiste um meine Kirsche, tastete sich dann in feuchtere Regionen und überzeugte mich davon, dass Diamenten nicht der einzige Freund eines Mädchens sind - auch Strass kann richtig eingesetzt sehr viel Freude bereiten.

Während ich, bis auf die Kette völlig nackt vor ihm lag, war er noch voll bekleidet, mit Jeans und Hemd. Ich erzählte Paul was mir dabei in den Sinn kam: Ich wollte dass er mich leckte und dann nur seine Jeans öffnete und mich nahm - ohne weitere Zärtlichkeiten, ohne dass er sich auszog .Und das tat er: als Paul meine Muschi richtig feucht geküsst hatte, öffnete er meine Beine und seine Jeans - und stieß in mich hinein. Zuerst wanderten meine Hände noch über seinen Körper. Dann sagte ich ihm, so sehr ich es genoss ihn zu berühren, wünschte ich mir, ich wäre gefesselt und könnte nichts tun als unter ihm zu liegen und mich von ihm nehmen zu lassen. Da lächelte er, nahm meine Arme und hielt sie aufs Bett gedrückt hinter meinem Kopf fest. "So jetzt komme ich gleich und dann hast du deinen Zweck erfüllt.", spielte er mit. Ich wand mich unter ihm. Tat als wollte ich von ihm wegrutschen und stieß doch immer wieder mein pulsierendes Becken ihm entgegen. Ich genoß es, mich so hinzugeben. Und sogar als mein Arm für ein paar Momente unbequem lag, so dass es ein klein wenig schmerzte, genoß ich auch das. Und freute mich als er kam.

Eine enge Kunstledercorsage mit String war außerdem mit der Post gekommen. Wenn ich sie demnächst ausprobiere, werde ich vorher ein paar hübsche Bandagen bereit legen - während ich ihn reite lassen sich seine Arme nicht gut nach unten drücken...;-)

Mittwoch, 17. März 2010

Jeanne: wie weg-geblasen

An dem Abend als wir uns zum ersten Mal virtuell mit einem Pärchen trafen, brach ich vor Aufregung fast einen Streit mit Paul vom Zaun. Vor Aufregung und weil ich mir am Tag zuvor, als wir stundenlang halb nackt vor der Webcam "auf der Pirsch" lagen, Halsschmerzen eingefangen hatte (Chatroulette hatte was unser Vorhaben anging eindeutig seine Nachteile). Ich hatte viel mehr Lust darauf im Strickpulli auf der Couch abzuhängen als "auf Knopfdruck", wie ich es mir vorstellte, eine sexuelle Liveperformance abzuliefern. Aber wir hatten nunmal eine Verabredung (das war der Vorteil bei Chatroulette - keine Verbindlichkeiten). Und der Gedanke es vor einem fremden Paar zu tun und ihnen dabei zuzusehen reizte mich trotz allem viel zu sehr, als dass ich abgesagt hätte... Kurz vor acht, als die beiden auf unserem Bildschirm auftauchen sollten hörte ich deshalb auf mit meinem Gezeter (obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, Mann sollte wissen, dass Frau in einer solchen Situation auf die Bemerkung "meine Haare sind struppig" nichts anderes hören will als "Schatz, aber nein, du bist wunderschön" und nicht etwa "Hast du sie dir denn nicht zurechtgemacht!?"!). Ich rückte mein ViveMarie-Hemdchen noch einmal zurecht, versteckte es aber für's Erste unter einer Weste. Frau will ja nicht gleich mit der Ti... äh Tür ins Haus fallen.

ER versetzte mich nicht gerade in Wallungen, wirkte aber goldig. SIE fand ich dafür umso süßer. Sie war ein paar Jahre jünger als ich und man merkte ihr an, dass sie mit dieser erotischen Spielart mindestens genauso unerfahren war wie wir - aber auch mindestens so neugierig darauf. Ihre Wangen glühten unterhalb der Maske und nachdem wir mit unseren Küssen das Eis gebrochen hatten, übernahm auch bei ihnen SIE die Führung.
In meinem Joyclubprofil steht unter "Bi-Neigung" übrigens "interessiert". Jenseits von Zungenküssen mit besten Freundinnen war die erste "Bi-Handlung" meines Lebens, der Frau auf dem Laptopschirm zu sagen, dass ich ihr Brüste mag.

"Danach" waren nicht nur meine Halsschmerzen (fürs erste) wie weggeblasen (ja, Blasen hilft manchmal bei Schmerzen ;-)), ich war auch eindeutig glücklicher als ich es durch heißen Tee und Fernsehen hätte werden können.

Nachdem wir die Kamera ausgeschaltet hatten, schmusten und liebten wir uns noch weiter. Wir genossen es nun allein zu zweit zu sein. Aber an das Erlebnis mit den beiden dachten wir seitdem mehr als einmal.

Montag, 15. März 2010

Paul: Unser erstes virtuelles Date

Nach unseren chaotischen, aber teils recht interessanten Chatroulette-Erfahrungen waren wir es satt, Stunden auf überwiegend männliches "Publikum" zu warten und dann aufzugeben.

Also befragten wir Google, indem wir dummdreist unsere Vorliebe in die Suchmaschine eintippten.
"Camsex mit Paaren"

Okay, das hätten wir vorher ahnen können...
In den ersten zig Seiten präsentierten sich uns zeigefreudige Paare und Frauen, die scharf auf unser bestes Stück waren: Unser Portemonnaie.

Doch irgendwann landeten wir schliesslich auch auf Joyclub.
Neugierig meldeten wir uns an und folgten der Anmelderoutine.
Dann kam der erste heikle Punkt... Fotos!

Ich weiss ja nichtg, wies andern Männern geht, aber ich find mich selbst ja nur bedingt erotisch. Jeanne dafür umso erotischer.

Also machten wir ein paar hübsche Schwarzweiss-Aufnahmen von Jeanne, der Vollständigkeit halber eine Aufnahme von mir und luden die Bilder in unserem neuen JC Profil hoch.

Da Jeanne wirklich ein heisser Feger ist, bekamen wir recht schnell positive Resonanz auf unser Profil. Zwar auch von Single-Männern, doch überwiegend von Paaren.

So stiessen wir auch auf ein Paar, dessen profil wir selbst sehr sympathisch fanden.
Die beiden waren ein wenig jünger als wir und schienen genau so schüchtern und unerfahren.

Wir verabredeten uns mit dem fremden Paar für "Camsex".

Ja, so einfach geht das^^

Ein paar Tage zogen ins Land und unser virtuelles Date rückte immer näher...
Und so war der verabredete Zeitpunkt da, unser Wohnzimmer war "anonymisiert", die Masken aufgesetzt und wir stolperten technisch völlig unvorbereitet ins Skype, wo wir das nette Paar trafen, das zunächst jedoch erstmal massive Probleme hatte uns überhaupt zu sehen. Was an unseren Cam-Einstellungen lag.

"Scheisse, die halten uns für Fakes!", befürchteten wir.
ManyCam hiess der Feind, ein Tool das wir bei ChatRoulette zur Anonymisierung benutzten und uns nun unmöglich machte, unser Video bei Skype zu übertragen.

Nachdem das Pärchen unsere technischen Schwierigkeiten tapfer mit uns durchstand, hatten wir dann endlich Bild.
Zwei sympathische Halbgesichter, ebenfalls versteckt hinter Masken lächelten uns an.
Wir lächelten schüchtern zurück.

Die ersten 20 Minuten chatteten wir über Lichtverhältnisse, Masken und unsere nicht vorhandene Erfahrung. Darüber, wie schwierig es war, bei einem solchen Treffen, den Anfang zu machen...

Die Dame gegenüber war niedlich, ihr Freund ebenfalls attraktiv, aber in dem Rahmen, dass man keine Komplexe bekommt. Es passte irgendwie von Anfang an.

Unsere Startschwierigkeiten waren okay. Unsere Gegenüber gaben uns das gute Gefühl, dass es ihnen ging wie uns - und uns nichts peinlich sein musste.

Dann küsste Jeanne mich.
Unsere Gegenüber beobachteten.

Dann küssten sich die Beiden und wir beobachteten.

Langsam tasteten sich die Paare vor...

Dann zog die Dame gegenüber ihre Hose aus.
Jeanne tat das gleiche.

Und schon gingen beide Paare zur Sache, immer beobachtend, was das andere Paar gerade tat. Es prickelte. Es war aufregend. Beobachten und beobachtet werden...

Nach fast anderthalb Stunden redeten wir darüber, was uns gefallen hatte...
Es hatte uns gefallen!

Unsere Gegenüber hatten genau die richtige Geschwindigkeit für Anfänger wie uns.

Wir verabschiedeten uns, geniessend und gleichzeitig hoffend, diesem Pärchen wieder zu begegnen.

Jeanne: Kopfkino

Ich habe unser Sexleben immer großartig gefunden. Über die Jahre hat es sich eher gesteigert. Trotzdem nutzte ich zwischendurch, wenn ich allein zu Hause war, oder sogar wenn Paul im Nebenzimmer beschäftigt war und es mich überkam, gerne die Gelegenheit mich selbst zu streicheln. In meinen Fantasien kam manchmal Paul vor, manchmal ein anderer Mann – und sehr oft beide. Manchmal war auch eine Frau involviert... Mir kamen die unmöglichsten Spielarten in den Sinn.

Als meine Mädels (die Luder!) mir dann zum Geburtstag einen erotischen Roman schenkten, gingen die Bilder die sich darin entspannen, nicht mehr aus dem Kopf. Besonders meine Lieblingstelle: „[...] Eric drückte eine Hand auf meinen Po und rieb sich gegen mich. Die andere Hand legte sich um meine Brüste. Die Finger streichelten die Nippel im Rhythmus der Musik.
Ich platzte fast vor Lust. Ich spürte, dass ich immer nasser wurde. Er küsste mich, und diesmal drang die Zunge forscher in meinen Mund. Ich wünschte, es wäre sein Schwanz.
Plötzlich streckte sich Miguel und kam auf uns zu. Offenbar hatte er genug vom Zusehen und wollte dabei sein. Er stand hinter mir, legte eine Hand auf meine Schulter und schlüpfte mit der anderen Hand unter mein T-Shirt. Er zog es hoch und entblößte meine Brüste.
Eric nahm nun beide Brüste in seine Hände; es war fast so, als hätte Miguel sie ihm angeboten.
Ich keuchte vor Lust und hoffte, das einer von ihnen mich nehmen würde – schnell! Miguel griff unter meinen Rock. Er saß lose, und er raffte ihn zusammen und hob ihn hoch, so dass ich bis zu den Hüften entblößt war. Erics Hand glitt nach unten, hakte die Finger in mein Höschen und riss es entzwei. Miguel hielt mich an den Schultern fest, während Eric seine Hose öffnete und seinen Penis herausnahm. Es war als hätten sie diese Szene oft einstudiert, so glatt und unaufgeregt arbeiteten die beiden zusammen. Aber ich wusste, es lag eher daran, dass sie sich genau kannten und instinktiv wussten, was der andere wollte. Diesmal wollte Eric mich haben, und Miguel wollte zusehen. [...]
Miguel hielt mich fest und beugte meinen Oberkörper weit nach hinten. Eric legte seine Hände auf meine Hüften und drang rasch in mich ein. Er fand leichten Zugang; ich tropfte. [....] Als Eric kam, zog er sich aus mir zurück. Ohne ein Wort nahm er meine Hände. Er zog mich aus Miguels Haltegriffen und küsste mich auf den Mund. Sekunden später hörte ich, dass Miguel seinen Reißverschluss öffnete. ...“
Soviel dazu was in meinem Kopfkino los war, noch bevor Paul mir von seiner versaute Idee erzählte, mich vor anderen Männern über Chatroulette zu zeigen...


(Zitat aus: Dickinson, Mandy, Familiengeheimnisse, Erotischer Roman, Bastei Lübbe 2006.)

Paul: Wie wir zu "Perversen" wurden

Wir sind ja eigentlich ein ganz gewöhnliches Paar.

Wir haben studiert und feste Jobs, eine gemeinsame Wohnung und einen frechen Stubentiger.

Seit 5 Jahren sind wir ein Paar und der Sex wurde uns nie langweilig.
Unsere Fantasien hatten wir schon immer beide, aber wir bewegten uns doch stets im Rahmen dessen, was man so unter "normal" versteht.

Doch als ich vor kurzem so im Internet unterwegs war, traf ich auf DEN neuen Hype des Internets, Chatroulette. Ich betrat diese Welt und sah Schwänze, Schwänze, "Boobs for France" Schilder, ein paar sympathische Partymenschen und noch mehr Schwänze.
Irgendwie war das albern und doch auch irgendwie spannend.

Ich erzählte Jeanne davon, wir dachten uns nicht viel dabei und ein paar Tage vergingen.

Dann kam mir dieser - in meinen Augen - wirklich schmutzige Gedanke...

"Jeanne!", rief ich.
"Was gibts?", antwortete sie fragend.
"Jeanne, ich habe da so eine Idee... was hälst Du davon..."
"Ja?"
"Was hälst Du davon, wir treiben es vor der Kamera und lassen Fremde dabei zuschauen?"

Jeanne schaute geschockt.
In diesem Moment kündigte mein schlechtes Gewissen bereits einen unerfreulichen Besuch an...
Dann grinste Jeanne dreckig.

Und wenige Minuten später sassen wir mit gezückter Webcam vor Chatroulette.
Sie sass auf meinem Schoss, ich auf meinem Chefsessel.
Sie trug ein knappes Top, in dem man vage die Umrisse Ihrer wunderschönen Brüste erkennen konnte.
Wir klickten uns so durch, bis wir einen Typen fanden, der Jeanne gefiel.
Er tippte... "Hi."

Jeanne fackelte nicht lange, beugte sich ein wenig nach vorne, so dass man ihr ins Dekolleté sehen konnte und fragte den Burschen auf der anderen Seite der Welt "Wanna have some Fun?".

Schwupps, hatte unser Gegenüber sein Oberteil vom Leib gerissen und tippte irgendwas, das entfernt nach einem "YES PLS" aussah.

Dieser Typ war jetzt schon scharf auf Jeanne und irgendwie turnte mich das an...

Meine Hände umringten Jeanne und begannen behutsam, ihre Brüste zu kneten.
Dem Typen war es egal, dass Jeanne noch einen Kerl dabei hatte.
"SHOW BOOBS PLS" schrieb er und Jeanne tat ihm den Gefallen...

Sie zog ihr Top aus, ich öffnete ihren BH.
Ich knetete ihre knackigen Brüste und der Typ auf dem Monitor erhob sich und zog sich die Hose runter.
Sein Schwanz ragte steif ins Bild.

Ich merkte Jeannes Erregung. Sie zog die Hose runter, das Höschen folgte...
Sie streichelte sich, während ich weiter ihre Brüste knetete.

Sie spreizte die Beine und zeigte dem Fremden alles.
Ich griff in ihren Schritt und sie war klatschnass.
Es erregte mich, wie sie sich ihm hingab.
Der Fremde legte sich voll ins Zeug und onanierte auf den bildschönen Körper meiner Freundin...

Diese Gelegenheit nutze Jeanne, mir meine Hose vom Leib zu reissen.
Vor den Augen des Fremden bliess sie meinen erigierten Schwanz.
Der Fremde wichste immer weiter.

Jeanne und ich küssten uns und ich drang von vorne im Stehen in sie ein.
Mit der Webkamera zoomten wir auf unsere Geschlechter.
Die Bewegungen des Fremden wurden immer wilder.

Dann tippte er wieder: "I wanna cum in your MOUTH!".
Jeanne tat ihm den Gefallen und hielt ihren weit geöffneten Mund vor die Webcam.
Ich griff nach ihren schmalen Hüften und drang von hinten in sie ein.
Während sie ihren Hintern hin und her bewegte spritzte er ab, in unseren Gedanken spritzte er Jeanne auf die weit ausgestreckte Zunge.
Ich war überwältigt und kam ebenfalls.

Der Fremde verabschiedete sich und wir schalteten die Webcam aus.

Danach redeten wir ausführlich über das Erlebte.
Dass Jeanne es gerade virtuell mit einem Fremden getrieben hatte... und mit mir zugleich.
Wir beide fanden es prickelnd und exotisch.

Doch es war weniger der fremde Kerl, der uns reizte, es war der Sex vor fremden Augen...

Bald hatten wir auf Kerle keine Lust mehr und versuchten Frauen oder Paare zum zuschauen zu finden. Um anonym zu bleiben besorgten wir uns Masken. Doch schnell merkten wir, dass Chatroulette der falsche Ort war.

Und so gerieten wir an Joyclub (JC).

Doch dazu später mehr...