Jeanne & Paul - Das Liebesleben eines Durchschnittspaares ;-)

Auf diesem Blog plaudern Jeanne und Paul aus dem erotischen Nähkästchen.
Das Liebesleben eines völlig durchschnittlichen Paares, das nach mehrjähriger Beziehung Erotik neu entdeckt.

Montag, 15. März 2010

Jeanne: Kopfkino

Ich habe unser Sexleben immer großartig gefunden. Über die Jahre hat es sich eher gesteigert. Trotzdem nutzte ich zwischendurch, wenn ich allein zu Hause war, oder sogar wenn Paul im Nebenzimmer beschäftigt war und es mich überkam, gerne die Gelegenheit mich selbst zu streicheln. In meinen Fantasien kam manchmal Paul vor, manchmal ein anderer Mann – und sehr oft beide. Manchmal war auch eine Frau involviert... Mir kamen die unmöglichsten Spielarten in den Sinn.

Als meine Mädels (die Luder!) mir dann zum Geburtstag einen erotischen Roman schenkten, gingen die Bilder die sich darin entspannen, nicht mehr aus dem Kopf. Besonders meine Lieblingstelle: „[...] Eric drückte eine Hand auf meinen Po und rieb sich gegen mich. Die andere Hand legte sich um meine Brüste. Die Finger streichelten die Nippel im Rhythmus der Musik.
Ich platzte fast vor Lust. Ich spürte, dass ich immer nasser wurde. Er küsste mich, und diesmal drang die Zunge forscher in meinen Mund. Ich wünschte, es wäre sein Schwanz.
Plötzlich streckte sich Miguel und kam auf uns zu. Offenbar hatte er genug vom Zusehen und wollte dabei sein. Er stand hinter mir, legte eine Hand auf meine Schulter und schlüpfte mit der anderen Hand unter mein T-Shirt. Er zog es hoch und entblößte meine Brüste.
Eric nahm nun beide Brüste in seine Hände; es war fast so, als hätte Miguel sie ihm angeboten.
Ich keuchte vor Lust und hoffte, das einer von ihnen mich nehmen würde – schnell! Miguel griff unter meinen Rock. Er saß lose, und er raffte ihn zusammen und hob ihn hoch, so dass ich bis zu den Hüften entblößt war. Erics Hand glitt nach unten, hakte die Finger in mein Höschen und riss es entzwei. Miguel hielt mich an den Schultern fest, während Eric seine Hose öffnete und seinen Penis herausnahm. Es war als hätten sie diese Szene oft einstudiert, so glatt und unaufgeregt arbeiteten die beiden zusammen. Aber ich wusste, es lag eher daran, dass sie sich genau kannten und instinktiv wussten, was der andere wollte. Diesmal wollte Eric mich haben, und Miguel wollte zusehen. [...]
Miguel hielt mich fest und beugte meinen Oberkörper weit nach hinten. Eric legte seine Hände auf meine Hüften und drang rasch in mich ein. Er fand leichten Zugang; ich tropfte. [....] Als Eric kam, zog er sich aus mir zurück. Ohne ein Wort nahm er meine Hände. Er zog mich aus Miguels Haltegriffen und küsste mich auf den Mund. Sekunden später hörte ich, dass Miguel seinen Reißverschluss öffnete. ...“
Soviel dazu was in meinem Kopfkino los war, noch bevor Paul mir von seiner versaute Idee erzählte, mich vor anderen Männern über Chatroulette zu zeigen...


(Zitat aus: Dickinson, Mandy, Familiengeheimnisse, Erotischer Roman, Bastei Lübbe 2006.)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen